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TG Schildesche - HSG Schröttinghausen-Babenhausen 24:18
Das Resultat katapultierte auch die »Schrötties« in die Kreisliga A. Dabei hätte ein Sieg gereicht, um in letzter Sekunde den Klassenverbleib zu schaffen, weil der TuS 97 III in Kattenvenne verlor und im direkten Vergleich das Nachsehen gehabt hätte. Doch die HSG konnte die Vorlage nicht nutzen. »Das Thema Abstieg kommt ja nicht aus heiterem Himmel. Trotzdem ist es schade für diese junge Mannschaft«, sagte der enttäuschte HSG-Trainer Udo Kompa. Sein Team startete gut ins Spiel, agierte bissig und effektiv und führte 14:17 (43). Die schwache Vorstellung in der Endphase gipfelte in die verdiente Niederlage. An der Schiedsrichterleistung ließ Udo Kompa kein gutes Haar: »Schildesche hat überhart agiert und ist dafür nicht bestraft worden. Gut zu wissen, dass unfaires Spielen auch nicht mit dem Klassenerhalt belohnt wird.« TGS-Trainer Stephan Neitzel sprach von einem »schwachen Niveau«: »Immerhin war es für uns ein versöhnlicher Abschluss.« Schröttinghausen-Babenhausen: Haseloff/Schmidt - Spiegel, Junker (je 4), Scheibe, Ju. Dietrich (je 3), Kompa, Möller, Stirken, Menke (je 1), Ja. Dietrich, Bomba, Borgstedt. Quelle: Westfalen-Blatt, 14.05.2012
Just, als sich auf der Tribüne herumsprach, dass der TuS 97 III verloren hatte, verdamelten die Gäste ihre erste klarere Führung. Aus einem 9:6 ließ der anfangs klar überlegene Vorletzte ein 10:11 werden. In der Halbzeit erfuhren die HSG-Spieler, dass sie den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt schaffen konnten. Wie schon im ersten Abschnitt (5:2) legten Spiegel und Co. auch in Durchgang zwei den besseren Start hin. Doch mit dem Ligaverbleib vor Augen gelang der HSG nach dem 17:14 nichts mehr. In doppelter Unterzahl kassierte der Vorletzte zunächst das 16:17, um in der Folge einen Offenbarungseid im Angriff abzulegen. Der einzig gefährliche Akteur, Andreas Scheibe, saß ausgepumpt auf der Bank. So viel Volker Gottschalk auch wechselte: Die HSG blieb unglaubliche 16 Minuten ohne Tor und kassierte zehn Treffer in Folge. „Wir haben uns die Zähne ausgebissen. Der letzte Funke fehlte“, meinte Udo Kompa, während der scheidende TG-Trainer Stephan Neitzel ein „katastrophal schlechtes Spiel“ gesehen hatte.„Anfangs sah es aus, als ob wir bezahlt worden wären. Und wir sind im Spielverlauf eigentlich nicht besser geworden.“ Artur Spädt und Marvin Mitecki erlegten die hilflos dem Abstieg entgegen taumelnden Gäste in der Schlussphase fast im Alleingang. Jöllenbecks Spion Nils Endorf, der Mitte der zweiten Hälfte schlechte Nachrichten nach Kattenvenne übermittelt hatte, berichtete TuS-Spieler Tobias Meyer in der Schlussphase live. Die um 19.20 Uhr noch zu Tode betrübten Jöllenbecker konnten eine Stunde später die Kunde zunächst ebenso wenig fassen wie die Schröttinghausener ihren Abstieg. In 18 schwachen Minuten verdarb sich die HSG eine tolle Aufholjagd, die um 20 Uhr noch in den Klassenerhalt zu münden schien. Quelle: Neue Westfälische, 14.05.2012
TuS 97 Jöllenbeck – JSG Bielefeld 07 25:14
Das war heute nicht unser Tag, besonders in der ersten Hälfte. Zum Halbzeitpfiff lagen wir mit 12:3 im Rückstand. Woran lag‘s? Von den 12 Gegentoren bis zum Halbzeitpfiff haben wir uns alleine 7 Konter-Tore eingefangen, wobei Insa nur einen erfolgreich abwehren konnte. Die Bälle wurden leichtfertig im Angriff verspielt, weil keine Bewegung ohne Ball zu sehen war. Teilweise wurde im Angriff nur Standhandball gespielt. Die Jöllenbecker Abwehr hatte es dadurch sehr einfach. Dass wir es auch anders können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt. Jetzt wurde sich bewegt und wir nutzten die freien Räume in der gegnerischen Abwehr. So konnten wir Tor um Tor erzielen. Es passte nun auch die Konzentration, die zu Beginn des Spieles selten vorhanden war. An die Leistung der zweiten Halbzeit sollten wir beim nächsten Spiel anknüpfen.
JSG Bielefeld 07 - TuS Brake 18:11
Erstes Heimspiel in der Bezirksliga-Aufstiegsrunde. Zu diesem Spiel konnten wir gerade mal mit sieben Spielerinnen aus dem B-Kader antreten. Wir hatten Unterstützung von Marie und Anna, die uns geholfen haben und ihre Sache sehr gut gemacht haben. Zu Anfang des Spieles taten wir uns recht schwer, da Brake sehr, sehr lange für jeden Angriff brauchte. Das zeigt auch das Halbzeitergebnis. Zum Ende der ersten Spielhälfte spielten wir schneller und effektiver und kamen so zu einem 4-Tore-Vorsprung. Die zweite Halbzeit spulten wir dann runter, wobei sich die Trainer fragten: „Warum wurde nicht aus dem Rückraum geworfen?“. Durch viele vergebene Torchancen (sechs Pfostenwürfe) hätten wir das Ergebnis viel deutlicher für uns entscheiden müssen. Im Abschluss sollten wir noch konsequenter und zielstrebiger zu Werke gehen. Die Abwehr inkl. Torwart war heute unser Prunkstück.
HSG Schröttinghausen-Babenhausen - Spvg Versmold 28:26
„Wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, scheint es zu gehen“, meinte Udo Kompa. Jeder habe die Anforderungen gegen die alles in die Waagschale werfenden Gäste verstanden. Kompa: „Die haben sich mehr gewehrt als Ibbenbüren in Jöllenbeck. Das als Abstiegskonkurrent mit anzusehen, war schon ärgerlich.“ Im letzten Heimspiel machten die zum Sieg verdammten Gastgeber trotz des engen Verlaufs und einer Gesichtsverletzung von Julian Dietrich „immer weiter, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken“ (Kompa). Am Ende setzte Versmold zwei klare Chancen neben das HSG-Tor und Kompa traf final zum 28:26. HSG: Haseloff/Schmidt; Junker (6/3), Spiegel (5/1), Stirken, Kompa (je 3), Ju. (3) u. Ja. Dietrich, Scheibe, Treiber (je 2), Möller, Bomba (je 1). Quelle: Neue Westfälische, 07.05.2012
Das Kompa-Team sorgte erneut für eine Überraschung. Gegen den Tabellendritten lieferten sich die Bielefelder eine ausgeglichene Begegnung und gewannen glücklich. »Das hat richtig Spaß gemacht. Die Mannschaft ist im Abstiegskampf näher zusammengerückt. Das sieht man jetzt auch auf dem Spielfeld«, erklärte Trainer Udo Kompa. Beim 27:26 entschärfte Torwart Christian Schmidt einen Wurf aus der Nahdistanz. In den verbleibenden 15 Sekunden rückten die »Schrötties« den Ball nicht mehr raus und erzielten noch das 28:26. Quelle: Westfalen Blatt, 07.05.2012
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