20 | 05 | 2012
HSG
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Spielbericht 1. Herren - TuS 97 3

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 3 - HSG Schröttinghausen-Babenhausen 25:28

Die Niederlage war um so bitterer, weil TuS 97-Trainer Nils Stötefalke zugeben musste, dass „der Sieg für Schröttinghausen verdient ist“. Die Vorzeichen standen dabei nicht schlecht für die Gastgeber. Der genesene Oberligaspieler Christian Niehaus lief mit auf. Stötefalke: „Er hilft uns sehr weiter, braucht aber noch Zeit, um sich ins Team zu finden.“ Die Zuversicht verflog bereits beim Aufwärmen, als sich Torwart Michael Hose verletzte. Später erwischte es noch Timon Kleineberg. Zweimal fiel der Ausgleich (13:13, 17:17). Ansonsten lagen die Gäste immer vorne. HSG-Spielertrainer Udo Kompa kommentierte mit Blick auf die Niederlage der Vorwoche: „Zweimal in Folge gegen das Schlusslicht verlieren, geht nicht“, wobei Erleichterung mitklang, dass diese Punkte auf das Konto der ebenfalls gefährdeten HSG wanderten. Höhepunkt der ersten Hälfte war ein 20-Meter-Hammer von Philipp Spiegel, der bei angezeigtem Zeitspiel einfach mal drauf hielt und erfolgreich war. Stötefalke meinte: „In der Abwehr haben wir uns im Laufe der ersten Halbzeit rein gebissen, trotzdem kurz vor Schluss wieder einfache Tore kassiert.“ Nach dem 17:17 setzte sich die HSG endgültig ab. „Wir müssen ruhig bleiben und weiter gemeinsam gegen den Abstieg arbeiten“, fordert Stötefalke den Teamgeist seines Teams ein. HSG: Schmidt/Haseloff; Spiegel (9), Junker (4), Knop (4), Mühlenweg (3/1), Ja. Dietrich (3), Bönisch (2), U. Kompa (2), Treiber (1), Möller, Braun, Rahmlow.

Quelle: Neue Westfälische, 05.12.2011. Foto: Jonek


Andre Treiber (4), Hendrik Bönisch(15)

Die HSG lag im gesamten Spielverlauf kein einziges Mal zurück. »Wir hatten eine gute Einstellung und einen überragenden Marcel Haseloff im Tor. Das hat heute gereicht«, sagte »Schrötties«-Coach Udo Kompa, der seiner Mannschaft eine »solide Teamleistung« attestierte und von einem »verdienten Sieg« sprach. Dem wollte TuS 97-Trainer Nils Stötefalke nicht widersprechen: »Die waren einen Tick besser. Uns hat in den entscheidenden Momenten die Cleverness gefehlt.« Beim 17:17 kurz nach der Pause waren die »Jürmker« dran, doch fortan mussten sie wieder ständig einem knappen Rückstand hinterherlaufen. Die letzte Chance zum Ausgleich verspielte der Tabellenletzte beim 25:26 (58.). Erfreulich aus Sicht des TuS 97 war das Comeback von Christian »Michel« Niehaus, der nach seinem Kreuzbandriss in der »Dritten« aushalf und nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit vier Tore erzielte.
HSG: Haseloff, Schmidt - Spiegel (9), Junker (4), Knop (4), Ja. Dietrich (3), Mühlenweg (3/1), Kompa (2), Bönisch (2), Treiber (1), Möller.

Quelle: Westfalen-Blatt, 05.12.2011. Foto: Peter Unger

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